Zuckerklub

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ZUCKERKLUB

„Poetisch, politisch, aufbrausend, balladesk – eine große Band in Form eines kleinen Duos, die kleinste Hütte zur großen Halle macht.“ (Taz)

Marlen Pelny und Chio schaffen eine Balance zwischen Ironie und Melancholie, sie stellen sich den Themen der verdreckten Welt und graben poetisch in ihren Herzen. Zuckerklub ist lange kein Geheimtipp mehr. Mit ihren Hits wie „Anne Will“ oder „Nagelstudio“ haben sie in Deutschland und der Schweiz schon die Radios durchwandert. „Neben Christiane Rösinger ist Chio vom Duo Zuckerklub wohl die schnoddrigste Songpoetin, die Berlin zu bieten hat.“ (Siegessäule)

Und Kerstin Grether, Doctorella-Sängerin, Schriftstellerin, Popkulturjournalistin, über die Gründe, warum sie Zuckerklub für ihr Label Bohemian Strawberry gesignt hat:

 „Sie sind die die June Carter und Johnny Cash des deutschsprachigen Indie-Rock. Ihre unterschiedlichen Stimmen (so tief, so hoch, so rotzig, so andächtig) versprühen hart-aber-herzliche Romantik. Man hat das Gefühl der Entstehung eines hiesigen Indierockklassikers beizuwohnen. Rockmusikerinnen, die das mit dem Widerstand klarmachen, und zwar so, dass man darin nicht nur wohnen, sondern auch leben will.“

Ihr großartiges drittes Album „Jeden Moment mit Myri am See“, welches die Band letztes Jahr im Netz veröffentlicht hat, wird in diesem Sommer vom Plattenlabel Bohemian Strawberry neu aufgelegt und „richtig“ rausgebracht.

Zuckerklub über sich selbst:

Wir kommen beide vom geschriebenen Wort, aber aus ganz unterschiedlichen Bereichen. (Chio = Werbetexterin, Marlen Pelny = Lyrikerin)

Chio ist aus dem Westen, Marlen ist aus dem Osten. Unser Altersunterschied beträgt zehn Jahre.

Wir sind sehr unterschiedliche Typen. Wir unterstützen uns gegenseitig. Wir zusammen sind mehr als die Summe der einzelnen Teile. Wir sind beide Songwriterinnen, haben beide schon einzeln gearbeitet, haben aber gemerkt, dass wir zu zweit mehr erreichen, weil wir noch nie jemanden getroffen haben,
der sich inhaltlich so stark mit unseren Kompositionen auseinander gesetzt hat. Wir sind gnadenlos miteinander, harmonieren aber sehr.

Marlen Pelny = Multi-Instrumentalistin
Chio = die Radikale
Zuckerklub = romantisch & radikal

Für unser erstes Album Wie soll ich sein hatten wir uns zum Ziel gesetzt, so minimalistisch wie möglich zu arbeiten. Wir wollten den Duo-Charakter in den Vordergrund stellen und viel Gefühl mit wenig Tamm Tamm erzeugen. Unsere neuen Songs passen nicht in so eine Produktion. Sie verlangen nach mehr. Und so sind die Songs auf „Jeden Moment mit Myri am See“ das Gegenteil geworden:

Eine Studio-Produktion, inklusive Bandbesetzung, die den Pop in unseren Songs zum Strahlen bringt. Aber auch noch über genügend Rock`n Roll und Toughness verfügt.

Wir möchten in unseren Lyrics subtile Gesellschaftskritik üben, die aber humorvoll rüberkommt. Außerdem sind uns poetische Beschreibungen wichtig. Stilistisch ist uns Vielfalt wichtig: Balladen und Liebeslieder, Rock`n Roll, manche Songs auch mit Reggae/Dub-Touch, beeinflusst von Protestsongs, französischen Chansons, von der frühen Nina Hagen, Blumfeld, Bob Marley, Hans A Plast, Pixies, Prince, Wendy & Lisa, Spliff, Tegan & Sara.

ZUCKERKLUB bei RADIOEINS: hier die Sendung vom 21.6.2017 nachhören!

www.zuckerklub.net

Doctorella

Doctorella_Sandra_und_Kerstin Grether

DOCTORELLA

„Doctorella ist ein reiner Glücksfall. Und dann schafft diese verdammt gute Platte es auch noch, einen mit den letzten beiden Stücken in tiefe Melancholie zu stürzen.“  (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ihr Rock-Electro-Synthie-Chanson-Mix ist immer überraschend und wirft mit Zeilen um sich, die einen immer wieder berühren, im Abgründigen wie im Utopischen.“  (derfreitag)

„Ein Erdbeerfeld der Gefühle. Hingabe, Demut   – und auch Wut –  werden mit größter musikalischer Leichtigkeit gepaart.“ (RadioEins)

 „Doctorella verkuppelt Rebellentum mit Melancholie“  (TIP, Berlin)

Die Schwestern Kerstin und Sandra Grether, die bei DOCTORELLA für Songwriting, Gesang, Gitarre (Sandra) und Synthies (Kerstin) zuständig sind, zählen mit ihrer Berliner Band Doctorella zu den wichtigsten Akteurinnen des Pop-Feminismus. Man kennt sie auch als Schriftstellerinnen (u.a. Roman-Longseller„Zuckerbabys“, Kerstin), Autorinnen („Spex“), Riot Grrrls (Parole Trixi, Sandra) , meinungsfreudige Aktivistinnen – und neuerdings auch als Labelmacherinnen von Bohemian Strawberry. Seit 2014 gehören Flavio Steinbach (Drums), Fabrizio Steinbach (Bass) und Sascha Rohrberg (Gitarre) zu Doctorella

Auf „DROGEN UND PSYCHOLOGEN“ (Zick Zack/Indigo),  ihrem Debutalbum von 2012, überzeugen Doctorella mit fantasievollen, drastischen Texten und glamourösem Pop mit Underground-Prägung. „Lass uns Märchenwesen“  singen Doctorella und wollen das nicht als Gute-Laune-Klischee verstanden wissen, sondern als Anstiftung zum Utopisch-Sein. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erkannte schon da auf Anhieb:

„Zusammen bilden sie die Doppelspitze der Band „Doctorella“ – und diese Bräute hauen ins Ohr und ins Auge wie lange keine deutsche Popgruppe mehr. Anders, als man es von den für die Sache der Frau schon länger engagierten Schwestern vielleicht erwartet hätte, geht es auf dem gemeinsamen Debütalbum jedoch nicht um feministisches, sondern um lyrisches Empowerment.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cd-kritik-neues-von-doctorella-hab-dich-gesucht-kung-fu-ploetzlich-war-alles-gut-11695252.html

Am 28.10. 2016 erschien das zweite Doctorella-Album  ICH WILL ALLES VON DIR WISSEN auf dem von Sandra und Kerstin Grether neu gegründeten Label „Bohemian Strawberry“ im Indigo-Vertrieb. Auf „Ich will alles von dir wissen“ beschäftigen sich Doctorella mit verschiedenen Songarten: vom 20er Jahre Couplet bis hin zum klassischen Chanson. Aber wie auch immer die Strickmasche fällt, von Americana/Folk über  Girlgroup-Soul bis hin zu Electro-Wave und Glam-Rock: dahinter steckt immer ein großer Song! Der auf Folk/ Americana spezialisierte Harrison Silverfox produzierte das Album.

Das Album, das in Kooperation mit ZickZack Platten erschien, hat sich den etwas anderen, den überbordenden und frechen Liebesliedern verschrieben, ohne auf den Protest-Spirit der Band zu verzichten – und mit einer Mischung aus Americana, Chanson, NDW, Folk und Pop überzeugt. „Und mit Lyrics, die zum Besten gehören, was derzeit in deutscher Sprache getextet wird“ (so ihr Mentor Alfred Hilsberg).

“Doctorella spielen Musik für die Mutigen unter uns. Oder waren es Kuschel-Lieder für die Verträumten? fragt LAUT.DE. Sie waren z.B.“Album der Woche“ in der FAZ“ und schmückten den Titel der TAZ, die schrieb: „Doctorella-Stücke treiben einerseits im Wortsinne genüsslich das Spiel mit der Überhöhung, andererseits scheint die Sprechweise immer eigentlich und uneigentlich zugleich zu sein. Mit Kitsch ist das nicht zu verwechseln.“

Ihr Video zur ersten Single aus dem Album ( „Du bist immer noch mein Idol“) war innerhalb kürzester Zeit fast eine Viertel Million Mal angeklickt.

Mehr Infos: http://www.doctorella.de/

doctorella_ich-will-alles_cd-coverCredit_SimoneCiolek

 

 

 

 

Jacqueline Blouin

jackie

JACQUELINE BLOUIN

“ Unter den jungen Songschreiberinnen ist sie die heißkalte Frau, eine franko-kanadische Schweizerin, die alle Klischees unterläuft: Jacqueline Blouin singt ihre Lieder mit unerbittlicher Ironie und tödlicher Theatralik, mit dem Gefühl für die Pointe und dem Gespür für die unvergessliche Melodie; Folk- und Americanahaftes werden konterkariert von Balladeskem, Kunstlied und Chanson. Zärtliche Bestien. Man schaut in ihre Songs wie in lockende Abgründe – und die Songs blicken fest zurück. Auf dem Mini-Album „Mirror Games“ ist Jacqueline Blouin die Königin der Ambivalenz – und ein wenig auch die kokette Drama Queen und Megäre, wenn sie etwa boshaft „Burn, Bambi, Burn“ hext und in „Black Coffee“ und „Channel“ melancholisch-sarkastisch den Ennui des Alltäglichen betrauert. Vollends erschütternd ist „Mirror Games“, ein virtuoses Gesangsdrama zu Piano und Cello, das alles übertrifft, was so großartige Musikerinnen wie Soap&Skin, Marissa Nadler und Tift Merritt singen. „My Self-Destroyed Self“ ist eine Art „Purple Rain“ in der Version von Emmylou Harris, gespielt von Neil Youngs Stray Gators. Jacqueline Blouin ist ungefähr 25, sie singt wie die Piaf und sieht aus wie gemalt. Doch Obacht, sie hat den Humor von Bette Davis und den Zynismus von Lauren Bacall. Ein Wechselbad der Gefühle.“

(Arne Willander – Rolling Stone)

Gibt es was Krasseres als “ I love Daddy“ zu singen?! Voll starker Song: